Gesänge vom Entstehen und Vergehen
Rita Hangmann empfiehlt: Konzert des Cantabile Chor
Das neue Projekt 2026 des Cantabile Chores trägt den Titel «Gesänge vom Entstehen und Vergehen». Dem spätromantischen «Requiem» von Gabriel Fauré wird die Uraufführung von «Carmina Mundi» des Schweizer Komponisten Thomas Fortmann gegenübergestellt. In sieben Sätzen vertont Fortmann mystische Texte aus den grossen Weltreligionen und verbindet deren charakteristische Skalen und Rhythmen mit seinem
persönlichen Stil.
Zwischen den beiden Konzertteilen erläutert Prof. Reinhold Bernhardt, emeritierter Professor für Systematische Theologie und Dogmatik an der Universität Basel, die Gemeinsamkeiten der Religionen. Die Novemberkonzerte sind Teil der «Woche der Religionen». Faurés friedvolles Requiem weicht bewusst von der dramatischen Tradition der Totenmesse ab. Forstmann arrangiert den Instrumentalteil neu und verbindet
Faurés Werk klanglich mit «Carmina Mundi».














